Technische Fragen

Alles Wissenswerte zur Software, Hardware und Datenbanken

Ja, die Software geht mit allen Lizenzen unbegrenzt in Ihren Besitz über.

Beim Kauf der Software sind ein 12-monatiger Updateservice sowie die Hotline und das Ticketsystem enthalten. Diese Services können - müssen nicht - verlängert werden. Die Kosten betragen 15% des Softwarepreises.

Die Administratoren-Lizenz (im Kaufpreis enthalten) die Betriebsleiter-Lizenz mit lokalen Einstelloptionen sowie Lizenzen für Maschinenführer oder Bereichsleiter, die speziell für Ihren Arbeitsbereich Meldungen und Informationen bekommen.

Nein, das Enermeter-Gesamtpaket ist vollständig von uns "gecodet", alle Copyrights liegen bei Enermeter.

Den Backend-Server, auf dem die Daten gesammelt werden und den Frontend-Server, der die Daten anzeigt. Weiter die Messstellen, Gateways und Bussysteme für die Datenwege.

Ja. Enermeter ist kompatibel zu allen Windows-PCs und Windows-Servern.

Ja, die Server, aber das erfolgt im Rahmen unseres Software-Services. Die Messzähler und Gateways sind wartungsfrei. Etwaige Fehler werden im Frontend identifiziert.

Das bestimmen Sie. Wenn Sie es wünschen, sind die Server für das Backend und das Frontend in Ihrem Betrieb. Anderenfalls können sie auch extern gehostet werden.

Ja. Enermeter ist kompatibel zu allen gängigen Messsystemen. Sei es aus SPS, PLT, GLT oder digitale Messzähler.

Über Modbus, M-Bus, jegliche Gateways etc.

Vom Messkonzept, das wir gemeinsam mit Ihnen erarbeiten. Es können jederzeit weitere Messstellen integriert werden.

Wir favorisieren Ihren internen oder externen Betriebselektriker nach unseren Plänen oder unter unserer Anleitung. Sollte das nicht möglich sein, übernimmt unser Fachbetrieb den Einbau.

Enermeter sammelt alle Daten aus jedwedem Format und verarbeitet sie in SQL-Datenbanken. Das ermöglicht Schnittstellen zu jedem ERP-System, es macht die Energiedaten kompatibel und sicher.

Ja. Es gibt die Möglichkeit, alte Datensätze zu importieren oder manuell zu erfassen.

Ja, sie können automatisch importiert, z.B. über eine Schnittstelle am Steuergerät des Fahrzeugs, oder manuell erfasst werden.

Über ein Gateway auf dem zentralen Konzern-Server.

Die Daten werden im Backend gespeichert und dann nochmals in der SQL-Datenbank. Wir sichern SQL-Daten automatisch täglich, so dass beim höchst unwahrscheinlichen Untergang zweier Rechner maximal die Daten eines Tages verloren sein können.

Allgemeine Fragen

Alles zum Thema Audit, Förderung und Zertifizierung

Die Pflicht zur Durchführung von Energieaudits folgt aus den §§8 ff. des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G). Hintergrund der Regelungen ist die Richtlinie 2012/27/ EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25.10.2012. Diese Energieeffizienzrichtlinie sieht in Art. 8 Abs. 4 – 7 vor, dass alle Mitgliedsstaaten sicherzustellen haben, dass Unternehmen, die kein kleines und mittleres Unternehmen (KMU) sind, Energieaudits periodisch durchführen. In Deutschland erfolgte die Umsetzung in nationales Recht durch eine entsprechende Änderung des EDL-G. Die Gesetzesnovelle wurde am 21. April 2015 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat am 22. April 2015 in Kraft.

Wenn Sie verpflichtet sind ein Energieaudit durchzuführen, haben Sie die Möglichkeit ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder ein Umweltmanagement nach EMAS (Verordnung (EG) Nr. 1221/2009) einzurichten und somit von der Pflicht des Energieaudits ausgenommen zu werden.

Es sind alle Energieträger (Strom, Öl, Kraftstoffe, Wärme, erneuerbare Energie etc.) zu berücksichtigen und aufzuführen. Dabei werden alle Anlagen, Standorte, Einrichtungen etc. des Unternehmens berücksichtigt. Dabei bezieht sich das EDL-G nur auf den Energieverbrauch innerhalb Deutschlands.

Nein. Als klein- und mittelständisches Unternehmen sind Sie von der Pflicht außen vor. Wenn Sie sich trotzdem für ein Managementsystem entscheiden, gibt es die Möglichkeit die Einführung fördern zu lassen.

Nein. Sollten Sie Anlagen betreiben, welche Energie aus erneuerbaren Energien gewinnen und sie diese an Dritte weiterleiten oder in das Netz einspeisen, kann die Energie aus dem Betrag der Gesamtenergie herausgerechnet werden. Sollte die Energie selbst genutzt werden, muss diese zur Gesamtenergie hinzugerechnet und mit angegeben werden.

Für Unternehmen die keinen KMU-Status haben, gibt es derzeit keine finanzielle Förderung für die Durchführung eines Energieaudits. Jedoch haben Unternehmen, die nicht den KMU-Status haben, die Möglichkeit das Energiemanagement fördern zu lassen.

Seit dem 05.12.2015 werden Unternehmen durch das BAFA stichprobenartig kontrolliert und aufgefordert einen Nachweis darzulegen.

Es können pro Unternehmen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro verhängt werden, sofern das Energieaudit nicht, nicht richtig, nicht vollständig, nicht rechtzeitig durchgeführt wurde, oder wenn ein Unternehmen wahrheitswidrig behauptet, ein KMU zu sein.