Alligator SmartMeter

Die Software-Suite für Energieversorger, Stadtwerke, Netz- und Messstellenbetreiber. Die Suite zeichnet sich auch durch umfangreiche Auswertungstools für den Betreiber aus. Alligator SmartMeter interpretiert die Daten wahlweise nach Energieart, Branche, Vertriebsregion und Vertriebsaktivität. Das perfekte Tool für Versorger, die auch Dienstleister sein wollen.
Endkunden können die Software beliebig erweitern. Für diesen Fall bieten wir ein interessantes Konditionssystem.

  • Unbegrenzte Anzahl von Messstellen
  • Dashboards für Endkunden, Filialisten, Vertriebsmitarbeiter und -leiter
  • Geeignet für RLM und SLP
  • Maximale Sicherheitsstandards
  • CRM-Anbindung möglich
  • Auf Kundenseite beliebig skalierbar

Smartmeter Module

Unsere Smartmeter-Suite erleichtert dem Anbieter den Wandel vom Energieversorger zum -dienstleister. Ein besonderes Element dafür sind unsere Dashboards für den Anbieter der Suite:
Zum einen ist da das Dashboard für die Vertriebsmitarbeiter, in dem alle Alarmmeldungen seiner Kunden oder Kundengruppen eingehen. Er kann die Lastgänge, Einstellungen und Besonderheiten einsehen und hat damit die Steilvorlage für eine intensive Kundenberatung.
Hinzu kommt das Dashboard für die Vertriebsleitung. Hier sind sämtliche Daten nach Kundengruppen, Regionen oder anderen Kriterien gegliedert, so dass eine realistsche, interpretierbare Vertriebslage in Echtzeit einsehbar ist.
Weiter bekommt der Vertriebsleiter durch das Logbuch einen aktuellen Überblick über die Beratungsaktivitäten der zuständigen Vertriebsmitarbeiter.

Die Visualisierung der Energieströme ist ein Herzstück des Energiemanagementsystems. Denn in der Regel wissen Energiemanager und Betriebsleiter sehr gut einzuschätzen, ob die akutellen Energieströme zur Tageszeit, Auftragslage etc. passen. Ein Blick auf das Dashboard ermöglicht so eine schnelle Plausibilitätsprüfung der aktuellen Energieströme und Arbeitsleistung.
Dazu stehen Ihnen verschiedene Darstellungsoptionen zur Verfügung wie zum Beispiel Line-, Bar-, Pie-Chart, Sunburst oder Sankeydiagramm. Übrigens kann jeder Benutzer in den Benutzereinstellungen selbst einstellen, welche Grafiken in seinem Dashboard abgebildet werden sollen.

Hier geht es um's Ganze, denn im Alarmfeed auf dem Dashboard werden alle Alarmmeldungen nebst Beschreibung und Verursacher chronologisch aufgeführt. Die Alarmmeldungen können nur im Logbuch bearbeitet werden, indem die Ursache und die Lösung auskommentiert werden. Erst, wenn das erfolgt ist, verschwindet die Meldung aus dem Alarmfeed. Auf diese Weise geht kein Fehler im Tagesgeschäft unter.
Wenn gewünscht, unterstützen wir Sie mit unseren Dienstleistungen nicht nur bei der Einrichtung und Pflege der Grenzwerte, sondern auch bei der Bearbeitung der Alarme und der Fehlersuche.Weiter ist im Dashboard ein Chat mit Ihrem Projektmanager, der Ihnen mit seiner Erfahrung auch online mit Rat und Tat zur Seite steht.

Insbesondere, wenn ein vereinbartes Viertelstunden-Maximum einzuhalten ist, hat die Lastgangüberwachung eine zentrale Funktion. Deshalb ist die Darstellung der Registrierenden Lastgang-Messung auch zentral im Dashboard aufgehoben. Hier wird der aktuelle Gesamtverbrauch in Relation zur jeweiligen Viertelstunde angezeigt und ggf. alarmiert, wenn eine Überschreitung droht. Die Alarmierung erfolgt in einer unübersehbaren Kachel in der Kopfzeile des Dashoards.
Sollten Sie eine Steuerungsoption zur Vermeidung der Überschreitung des Maximums gewählt haben, so erscheint bei Eintritt der Hinweis auf den Steuerbefehl ebenfalls in dieser Kachel.
Auf der RLM-Seite selbst erkennt man durch verschiedene Grafiken den Status und die Zusammensetzung des Lastgangs. Jede Messstelle ist klickbar und so im Detail analysierbar.

Hier erzeugen Sie Berichte mit allen Verbrauchsdaten, die Sie frei nach Zeit, Quelle und Darstellungsform wählen können. Es können auch Vergleiche ausgewertet werden, zum Beispiel vor und nach einer Modifikation, Maschinen im Vergleich, Wirkungsgrad usw.
Die Ausgabe erfolgt als Druck, PDF oder anderweitige Export-Datei Ihrer Wahl. Es können auf Wunsch auch Standardberichte definiert werden, die sich nach Ihren Wünschen in bestimmten Zeiten selbst generieren. Das System sieht einen Datenraum vor, in dem die erstellten Berichte abgelegt werden können.

Die Einstellungen der Software sind extrem wichtig und bedürfen besonderer Aufmerksamkeit. Denn das Alarmsystem basiert auf den Grenzwert- und Arbeitszeiteinstellungen, die einerseits zur Wirklichkeit im Betrieb und andererseits zur Ihren Energiemanagementzielen passen müssen.
Für jede Messstelle werden entsprechende Schwellenwerte definiert, deren Über- oder Unterschreitung einen Alarm verursacht. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützen wir Sie gerne als Dienstleister. Und es gibt noch eine automatische Funktion: Wenn eine Messstelle in der Einrichtungsphase innerhalb eines bestimmten Zeitraums keinen Alarm verursacht hat, rücken die Minimum- und Maximum-Grenzwerte automatisch näher zusammen. So wird auf jeden Fall vermieden, dass eine Messstelle "durchgeht".
Weiter werden hier neben den Systemeinstellungen auch die Benutzerrechte, Berichtsfunktionen etc. verwaltet.

Die Definition von Energiemanagement-Zielen ist immer eine individuelle Angelegenheit, und es gibt keine Pauschallösung. Dennoch ist die Zieldefinition und die Überwachung der Zielerfüllung ein integraler Bestandteil des Energiemanagements.
Alligator bietet hierfür ein spezielles Tool, das mit der Grenzwertdefinition, einer Kalender-App (kompatibel zu allen gängigen Kalendern) und mit dem Berichtswesen korrespondiert. Im Cockpit integriert ist eine Trend-Anzeige, mit der Sie in Echtzeit verfolgen können, ob Sie "auf Linie" sind oder nicht.

In der DIN EN ISO 50001 wird gefordert, dass jedes Unternehmen, das ein normkonformes Energiemanagementsystem aufbauen möchte, angemessene Energieleistungskennzahlen ermitteln muss. Das bedeutet, die Kennzahlen müssen regelmäßig erfasst, überprüft und mit der energetischen Ausgangsbasis verglichen werden. Auf Basis dieses Vergleichs werden Schlussfolgerungen abgeleitet und Maßnahmen initiiert, die zu einer Verbesserung der energiebezogenen Leistung führen.
Nach welcher Methodik die Kennzahlen ermittelt und in welcher Detailtiefe dies erfolgen soll, ist in der Energiemanagementnorm nur sehr oberflächlich angegeben. So findet man den Hinweis darauf, dass die ermittelten Kennzahlen angemessen sein müssen. Doch was als angemessen erscheint, liegt im Sinne des Betrachters. Zielführend ist sicherlich, wenn die Energieleistungskennzahlen in der Lage sind, Aussagen über die energiebezogene Leistung des konkreten Betriebsablaufs zu liefern. Es ist also vom Unternehmen selbst zu definieren, ob die EnPIs als einfache Metrik, als Verhältnis oder in Form eines komplexeren Modells erfasst werden.
Alligator macht diesen Prozess denkbar einfach, denn die relevanten Datensätze werden erfasst und interpretiert. Auf dieser Basis ist jegliches Benchmarking möglich und kann in entsprechenden Berichten ausgegeben werden.

Die Regierung ist sich einig: Es wird verbindliche Klimaschutzziele für Sektoren wie Energie, Verkehr, Landwirtschaft und Gebäude geben. Das Klimaziel für 2030, nämlich 55 Prozent weniger Treibhausgase auszustoßen als 1990, soll im kommenden Jahr zum Gesetz werden. Dabei will man verstärkt die Industrie in die Pflicht nehmen. Mit ALLIGATOR sind Sie dafür bestens gerüstet, denn Sie erzeugen die CO2-Bilanz quasi automatisch.
Außerdem schafft sie auch ein Bewusstsein dafür, wie viel Sie von dem giftigen Gas bereits eingespart haben. Dazu vergleichen wir die vermiedene Menge mit Kennzahlen aus dem Alltag: Wie viele Tonnen Kohle haben Sie eingespart? Wie weit müssten Sie mit dem Auto fahren oder wie lange müssten Sie warm duschen, um diese Menge wieder auszustoßen?

Das Prognose- und Szenarien-Tool liefert Entscheidungshilen für Energieeffizienz-Maßnahmen, Investitionen und Prozessänderungen. Alligator zeigt Ihnen an, wann und wodurch Lastspitzen entstehen. Sie können mit dem Prognose-Tool simmulieren, mit welchen Modifikationen sie im Produktionsprozess vermeidbar sind. Das gilt auch für unnötige Grundlasten. Auch für die betriebswirtschaftlichen Entscheidungen ist das Prognose-Tool eine Hilfe. Bei einem Maschinentausch können Sie zum Beispiel rechnen lassen, wie sich die Nennleistung der neuen Maschine auf dem bestehenden Lastgang rechnet.

Wenn Alligator Factory international eingesetzt werden soll, gibt es für jedes Land eigene Sprachversionen. Das gilt auch für das Berichtswesen. Im Master-Dashboard kommt die bestimmende Landessprache des Gesamtverantwortlichen zum Einsatz, der wiederum in seiner Sprache Zugriff auf die Landesversionen hat.
Die Sprachversionen können auch in einem "normalen" Alligator Factory für Mitarbeiter-Lizenzen zum Einsatz kommen.

Wir liefern Ihnen gerne eine Schnittstelle, so dass eine direkte Übertragung der Energiedaten in Ihr ERP-System möglich ist. Dabei können wir uns vollständig auf Ihre Wünsche einlassen. Sie entscheiden, ob nach Kostenart, Kostenstelle, Warengruppe usw. exportiert wird.

Alligator Smartmeter Leistungsmerkmale

Metering/Submetering

Alligator SmartMeter hat neben der dreiphasigen NSHV-Messung noch fünf Kanäle für Wasser und Gas an Bord. Weitere Kanäle für andere Sub-Meter können eingerichtet werden.

Visualisierung

Die Verbrauchswerte werden in allen gängigen Grafiken angezeigt. Der Nutzer hat auch eine CO2- und eine €-Anzeige.

Grenzwerte

Auch die kleinste Alligator-Version arbeitet mit Grenzwerten. Damit wird Energiemanagement schon möglich.

Auswertung

Das Auswertungssystem erzeugt Berichte, mit denen der Status und - besonders wichtig - die Auswirkungen der Energieeffizienz-Maßnahmen zu erkennen sind. Dabei können die Zeitspannen, Messstellen und Darstellungen frei gewählt und miteinander verglichen werden.

Skalierbarkeit

Look & Feel von Alligator SmartMeter entspricht dem der "großen" Versionen. Wenn ein Kunde weitere Sub-Meter oder allgemein eine höhere Auflösung seiner Verbraucher wünscht, ist ein Upgrade auf Alligator Starter oder Alligator Factory möglich; der Kunde muss sich nicht umstellen, sondern hat "nur" weitere Funktionen.

Sicherheit

Alle Kundendaten werden verschlüsselt transferiert. Enermeter hostet die Daten ausschließlich auf Servern in Deutschland. Es erfolgen laufende Backups auf dem Backend und in den Datenbanken. Selbst wenn durch Defekte oder Unglücke ein Hardware-Bestandteil untergeht, bleiben die Daten erhalten.